Ich lebe im Samstag

Ich lebe im Samstag

gestern war Freitag

Es war kein schöner Tag.

Stundenlange Dunkelheit.

Seit Tausenden von Jahren.

Ihr blödes, sinnloses Lachen,

die immer noch viel zu vielen Worte.

Der ganze Hass,

der hinter der aufgesetzten Frömmigkeit

versteckt war.

Seine Schmerzen.

Das ganze Blut.

Der Tod.

Sein Tod.

Die ganze Gottlosigkeit.

Seine Gottlosigkeit.

 

Das war gestern.

Heute ist Samstag und

morgen Sonntag,

aber manchmal vergesse ich das..

Wenn ich meinen Wocheneinkauf mache

den Wagen belade und hoffe, ich bekomme alles in die Faltkörbe

und nur aus dem Augenwinkel den Penner sehe,

der sich das Geld für den billigen Korn zusammen schnorrt

die Frau, bei der du auf dem ersten Blick in ihren Einkaufswagen siehst,

dass sie die Feiertage wieder alleine verbringen wird.

Abends, wenn ich mit Chips und Bier auf dem Sofa mir den Bericht

von dem Fährunglück anschaue

und ich den Fernseher etwas lauter machen muss, weil das Geschrei nebenan

wieder viel zu laut ist.

Wenn ich zu Hause die Heimatlosigkeit spüre

und umgeben von Freunden weiß, wie einsam ich bin.

Dann erinnere ich mich wieder, dass erst Samstag ist.

 

Aber ich weiß von Sonntag.

Es soll ein schöner Tag werden.

Vielleicht beginnt es wieder mit Fassungslosigkeit.

Damit, dass ich sehe, dass plötzlich ist, was nicht sein kann.

Mein leeres Grab.

Aber Freude wird sich breit machen.

Frieden.

 

Morgen ist Sonntag.

 

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Nur mal eine Vorwarnung

Im Augenblick sieht es so aus, als würde jemand versuchen, meine Seite wieder einmal zu hacken. Wer auch immer und warum auch immer. Sollten also hier in den nächsten Tagen einmal komische und unsinnige Posts von “mir” erscheinen, bitte ignoriert sie einfach.

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Ein Test

Ich bin gerade dabei, unsere neue Website anzudenken. Darum will ich hier nur einmal testen, wie gut sich über eine andere Seite Audio-Files einbinden lassen. Darum dieser Link.

Und hier noch einmal das Gleiche eingebettet:

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Der letzte Weg

Den letzten Weg, den ich gehe, werde ich wieder alleine gehen,

aber dort, wo ich ankomme, werde ich nicht einsam sein.

Nein, ich werde wieder mit denen vereint sein, die ich hier so  sehr vermisse, mit meinen Brüdern und Schwestern.
Vor allem mit dem Einen, der sein Leben für mich gab, damit ich lebe.

Ich werde endlich zu Hause sein.

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