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Lern-Fähigkeit

Nach meinem letzten Post wurde ich gefragt, was ich unter der Lernfähigkeit einer Gemeinde verstehe. Sie ist  für mich das Produkt aus den Faktoren Sinn, Hoffnung und Kompetenz. Oder für die visuellen Menschen unter uns:

Sinn x Hoffnung x Kompetenz = Größe der Lernfähigkeit

Wobei der Sinn nach dem Grund des Handels einer Gemeinde fragt. Warum sollen wir etwas tun, etwas verändern?
Die Hoffnung fragt nach dem Ziel des Handelns. Was erwarten wir? Was könnten wir erreichen, wenn wir etwas verändern oder neue Wege gehen?
Und die Kompetenz fragt nach der Fähigkeit, diese neu gesteckten Ziele oder Ergebnisse auch in die Realität umzusetzen.

Wichtig dabei ist für mich, dass wir sehen, dass keiner dieser Größen gleich Null sein kann. Wenn ich keinen Sinn hinter meinem Handeln sehe, werde ich bei der erst besten Gelegenheit aussteigen. Ohne Hoffnung werde ich ziel- und planlos umherirren oder gleich alles sein alles und aufgeben. Und wenn mir die Kompetenz fehlt, mein Wissen umzusetzen, dann kann ich schlaue Bücher schreiben, aber nicht das Leben meiner Gemeinde verändern.

 

Ergänzung: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es noch:  „Lern-Fähigkeit ist für mich die Summe aus zwei Kompetenzen: Unter Lernen verstehe ich die Kompetenz einer Gemeinde, Informationen so verarbeiten zu können, dass sie helfen, gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen eigenständig zu meistern und unter Fähigkeit die Kompetenz, dieses Wissen auch in das eigene Leben umzusetzen. Und die Lernfähigkeit wiederum ist für mich das Produkt aus den Faktoren Sinn, Hoffnung und Kompetenz. Oder für die visuellen Menschen unter uns: Sinn x Hoffnung x Kompetenz = Größe der Lernfähigkeit.“
Diese beiden Formeln haben offensichtlich ein wenig irritiert, zumal ich in beiden den Begriff Kompetenz verwende. Zur allgemeinen Entspannung habe ich darum den Artikel verändert.

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